BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stadtverband Melle

Kommunalwahlen 2026

Am 13. September sind bei uns in Melle Kommunalwahlen – alles rund um unsere Kandidierenden, unser Wahlprogramm und wo ihr unseren Bürgermeisterkandidat Michael Pischedda persönlich treffen könnt, findet ihr hier.

Tagesaktuelle News, Statements, Videos findet ihr auf unseren Socialmedia-Kanälen: INSTAGRAM und FACEBOOK. Schaut dort vorbei, da geht die Post ab!


Aktuelles

Frauen sind in der Meller Kommunalpolitik noch immer unterrepräsentiert

Die Hälfte der Macht?

13.09.26 –

Frauen machen etwa die Hälfte unserer Gesellschaft aus. In politischen Ämtern und auf den Wahllisten spiegelt sich das jedoch noch längst nicht wider. Das gilt für die Bundes- und Landespolitik – und ebenso für die Kommunalpolitik hier bei uns in Melle. Ein Blick auf den aktuellen Meller Stadtrat zeigt das deutlich: 29 Männer und 12 Frauen gehören dem Rat an. Der Frauenanteil liegt damit bei lediglich 29,3 Prozent. Mit Jutta Dettmann hat Melle zwar aktuell eine Bürgermeisterin. Deutschlandweit ist das allerdings noch immer eher die Ausnahme: Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend waren im März 2025 lediglich 13,5 Prozent der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister weiblich*.

Wie sieht es bei der Kommunalwahl 2026 aus?

Wir wollten wissen, ob sich bei der anstehenden Kommunalwahl ein anderes Bild zeigt. Deshalb haben wir uns die Listen der Parteien für die Wahl zum Meller Stadtrat genauer angesehen. Dabei haben wir zunächst die ersten fünf Plätze der Stadtratslisten betrachtet. Diese Plätze sind besonders interessant, weil Kandidierende auf den vorderen Listenplätzen grundsätzlich bessere Chancen auf einen Einzug in den Stadtrat haben. Das Ergebnis zeigt: Auch 2026 sind Frauen auf den aussichtsreichen Listenplätzen vieler Parteien deutlich in der Minderheit.

Bei uns GRÜNEN sieht das anders aus.

Auf den ersten fünf Listenplätzen unserer drei Wahlbereiche beträgt der Frauenanteil insgesamt 46,7 Prozent. Auch bei unseren Kandidierenden für die Meller Ortsräte erreichen wir mit 48,5 Prozent Frauen nahezu eine paritätische Besetzung. Damit kommen wir unserem Anspruch, politische Verantwortung möglichst gleichberechtigt zwischen Frauen und Männern zu verteilen, sehr nahe.

Gleichberechtigung beginnt bei den eigenen Listen

Dass unsere Listen anders aussehen, ist kein Zufall. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat bereits seit Langem ein Frauenstatut. Es soll die gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen gezielt stärken. Denn für uns reicht es nicht, Gleichberechtigung lediglich politisch einzufordern. Sie muss auch innerhalb der eigenen Partei gelebt werden – beispielsweise dann, wenn entschieden wird, wer für politische Ämter und Mandate kandidiert. Natürlich lässt sich eine paritätische Besetzung nicht an jeder Stelle und auf jeder einzelnen Liste vollständig erreichen. Entscheidend ist für uns aber der grundsätzliche Anspruch: Frauen sollen die gleichen Möglichkeiten haben, politische Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen mitzugestalten.

Auch die ersten zehn Plätze zeigen ein ähnliches Bild

Um auszuschließen, dass das Ergebnis lediglich durch die Betrachtung der ersten fünf Plätze entsteht, haben wir zusätzlich die ersten zehn Listenplätze ausgewertet. Auch hier bleibt der grundsätzliche Unterschied zwischen den Parteien bestehen. Der Frauenanteil auf den berücksichtigten Listenplätzen beträgt: GRÜNE 43,3 % · SPD 33,3 % · FDP 25,0 % · UWG 25,0 % · AfD 25,0 % · CDU 16,7 % · Linke 0,0 %
Die Zahlen zeigen aus unserer Sicht: Gleichberechtigte politische Teilhabe entsteht nicht von allein. Parteien können mit ihren Strukturen und mit der Aufstellung ihrer Listen selbst dazu beitragen, dass mehr Frauen die Chance bekommen, politische Verantwortung zu übernehmen.

Die Hälfte der Macht für Frauen? Wir finden: Ja. Auch in Melle.

Am Sonntag, 13. September, wird in Melle gewählt. Mit der Kommunalwahl entscheiden die Bürgerinnen und Bürger darüber, wer in den kommenden Jahren Verantwortung im Stadtrat und in den Ortsräten übernimmt.

Mach’s Grün!

Hinweis zur Auswertung: Betrachtet wurden zunächst die ersten fünf Plätze der Stadtratslisten, da hier die Chancen auf einen Einzug in den Stadtrat besonders hoch sind. Ergänzend wurden die ersten zehn Listenplätze ausgewertet. Bei Listen mit weniger Kandidierenden wurden entsprechend nur die vorhandenen Plätze berücksichtigt. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quelle zur bundesweiten Repräsentation von Frauen in Bürgermeisterämtern: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, „Frauen und Politik“, Stand März 2025.

GRUENE.DE News

Neues