BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stadtverband Melle

Gesmold

Mach´s Grün!

Liebe Gesmolderinnen und Gesmolder,

ich bin Kevin Timpe (Bildmitte), Ihr und Euer neuer parteiloser Kandidat für die Grünen in Gesmold. Mich bewegen insbesondere Themen wie Verkehr, ÖPNV, Klimaschutz, Wohnen und die Jugendarbeit vor Ort. Mein Ziel ist es, hier Themen zu setzen, die ansonsten unter den Tisch fallen würden oder „unbequem“ sind. Ich möchte dabei vor allem denjenigen eine Stimme geben, die in unserer Gesellschaft immer noch nicht genug gehört werden, insbesondere den jungen Menschen und den Kindern. Eins meiner anderen Herzensthemen ist die Barrierefreiheit im Ort. Ich lade Sie und Euch ein, mich anzusprechen und bin gerne bereit, mir vor Ort ein Bild zu machen.

Unsere Ideen für Gesmold:

Verkehr in Gesmold
Gesmold hat, verglichen mit anderen Ortsteilen, ein hohes Verkehrsaufkommen. Für mich hat die Verkehrssicherheit im Ortsgebiet Gesmold daher oberste Priorität. Ich möchte mich zuerst dafür einsetzen, im Bereich des Pflegeheims und der Bushaltestelle „Von-Amelunxen-Weg“ tagsüber Tempo 30 einzurichten. Das Radwegnetz in und um Gesmold ist ausbaufähig. In Richtung Nemden und Ausbergen zum Beispiel gibt es noch Lücken, dazu fehlende Radwege Im Wieven. Beim Radverkehr muss insgesamt noch mehr passieren, denn die Unfallzahlen und die Anzahl der Verkehrstoten steigen einzig bei Radfahrenden. Das Radverkehrskonzept muss wie geplant umgesetzt werden.

Unser ÖPNV
Die Buslinie 381 ist gut frequentiert. Einzelne Verbindungen sind sehr stark ausgelastet, etwa der einzige Expressbus X381 am Morgen, mit dem viele Pendler*innen und Schüler*innen nach Osnabrück fahren. Es mangelt vielen auch an Alternativen. Zum Bahnhof in Westerhausen oder nach Wellingholzhausen kommt man außer mit dem „Lütti“ gar nicht. Das Angebot muss hier an den Bedarf angepasst werden. Allerdings sind es nicht nur die großen Dinge. In Gesmold sind viele Haltestellen nicht barrierefrei oder befinden sich in einem schlechten Zustand. Auch daran sollte sich etwas ändern.

Schulen, Vereine und Feste
In absehbarer Zeit soll die Gesmolder Grundschule neu gebaut werden. Sie muss u.a. eine verlässliche Ganztagsbetreuung anbieten. Dazu braucht es geeignete Räume (Mensa, Lernräume etc.). Auch bei der Jugendarbeit müssen wir am Ball bleiben. Ich möchte mich besonders für Jugendliche einsetzen. Denn ich weiß, dass sie vor großen Herausforderungen stehen. Daher finde ich es sehr erfreulich, dass unsere Vereine so ein großes Engagement zeigen. Dazu müssen sie aber geeignete Bedingungen vorfinden. Neben dem anstehenden Neubau der Tennisanlagen wäre es erfreulich, wenn wir Sportarten wie z.B. Padel-Tennis nach Gesmold holen könnten. Mit Blick auf größere Veranstaltungen wie z.B. die Kirmes oder „Rock bei Kurt“ gibt es noch weitere Herausforderungen, was Themen wie Verkehrsleitung, Lärmschutz und Stromversorgung betrifft. Hier müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern und die Veranstalter weiter unterstützen.

Klima- und Hochwasserschutz
Spätestens seit dem Hochwasser im Jahr 2010 beschäftigt viele das Thema Hochwasserschutz. In den letzten Jahren ist im Umfeld des Sportplatzes (Siedlung Lehmkuhle) schon etwas passiert. Leider reichen diese Maßnahmen noch nicht aus. Weitere Maßnahmen noch vor dem Ortsgebiet, etwa in Himmern, sind notwendig. Auch künftig müssen wir darauf achten, nicht zu viel Fläche zu versiegeln. Unstrittig ist, dass Extremwetterereignisse in den nächsten Jahrzehnten zunehmen werden. Deshalb müssen wir uns vor deren Folgen besser schützen. Das neu gestaltete Raumordnungsprogramm des Landkreises, „RROP“, sieht weitere Ausbauflächen für die Windkraft in Dratum-Ausbergen vor. Es ist erfreulich, dass wir einen Teil des Stroms, den unsere ortsansässigen Betriebe benötigen, vor Ort erzeugen können. Damit schaffen wir Zukunftssicherheit. Gleichzeitig müssen wir aber auch weiterdenken, was die Wärmenetze betrifft. Große Firmen und Biogasanlagen können liefern, jedoch braucht es auch einen zuverlässigen Netzbetreiber. Auch beim Thema Klima- und Gesundheitsschutz gibt es kleine Maßnahmen, die wir ergreifen könnten. Zum Beispiel gibt es in Melle nur sehr wenige Trinkwasserspender an zentralen Orten oder an Schattenplätzen. Auch die Ladeinfrastruktur für E-Autos wächst in Gesmold noch nicht dem Bedarf entsprechend. Die knappe Wasserversorgung wird in den Außenbezirken zunehmend zum Problem. Die Löschteiche sind zu klein und im Sommer oft leer. Dieses Thema muss endlich angegangen werden.

Nahversorgung
Es ist zu befürchten, dass die örtliche Nahversorgung immer mehr auf der Strecke bleibt. Ich hoffe sehr, dass der neue Supermarkt in Gesmold gebaut wird und dieser ein zukunftsfähiges Konzept anbieten kann. Auch hier müssen die Rahmenbedingungen stimmen, damit der Einzelhandel bleibt.

Wohnraum für „jung“ und „alt“
Das neue Pflegeheim im Ortskern ist ein guter Anfang, was das Wohnen im Alter betrifft. Aber es ist längst noch nicht ausreichend. Viele sind auf der Suche nach kleineren und altersgerechten Wohnungen. Ähnliches gilt für junge Erwachsene, für die Wohnungen in Neubaugebieten oftmals zu teuer sind.

Umweltschutz
Ob schwimmende Altreifen oder Müll, der bei unseren Entsorgungsunternehmen im Ort nach Ladenschluss entsorgt wird: Hier braucht es eine Debatte über geeignete Maßnahmen, um so etwas zu verhindern. Am Dratumer Stelling lagern noch immer giftige Altlasten im Boden. Die Messwerte sind aktuell zwar unauffällig, das Thema wird uns aber weiter beschäftigen.

Du hast Fragen? Dann lass uns miteinander sprechen!
gesmold@remove-this.gruenemelle.de

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Unser Kandidat für Gesmold

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