Danke an alle, die ihre Stimme abgegeben und damit unsere Demokratie vor Ort gestärkt haben.
Danke an alle Wahlhelfer*innen und alle, die dafür gesorgt haben, dass dieser Wahltag stattfinden konnte.
Und Danke an alle Kandidierenden und Unterstützer*innen, die in den vergangenen Wochen Zeit, Energie und Herzblut in den Wahlkampf gesteckt haben.
03.07.13 –
Jugendliche zur Gestaltung von Politik motivieren
Die Beteiligung junger Menschen an politischen Prozessen und an gesellschaftlicher Entwicklung und Gestaltung ist den Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD im Stadtrat Melle ein wichtiges Anliegen. Die so oft zitierte „Politikverdrossenheit“ junger Menschen sehen sie als eine Art von „Strukturverdrossenheit“ - nicht unbedingt begründet in mangelnder Motivation, sich in gesellschaftliche Prozesse einzubringen.
„Den Weg zu jugendlichen Beteiligungsformen müssen wir „anders“ denken: Nicht wir müssen den Kindern und Jugendlichen unsere parlamentarischen Strukturen erläutern und ihnen diese als quasi „einzigen“ Weg der Beteiligung begreifbar machen, sondern wir schauen auf die Signale der jungen Menschen und gehen die Wege, die Kinder und Jugendlichen mitgehen können und wollen“, begründet Ursula Thöle-Ehlhardt die Initiative zur Aktivierung der jungen Menschen. „Die jungen Menschen sollen uns aufzeigen, welche Strukturen und Bedingungen sie benötigen, um sich aktiv in Entscheidungsprozesse einzubringen.“
„Unsere Vorstellung ist es, dass die jungen Menschen in Workshops unter fachkundiger Anleitung selbst erarbeiten und bestimmen, in welcher Form sie sich an politischen Entscheidungen und Diskussionen beteiligen wollen und können“, betont Hubert Reise als sozialpolitischer Sprecher der SPD. Bisher im Landkreis praktizierte Formen der politischen Beteiligung, wie z.B. ein Jugendparlament, ein Jugendbeirat oder auch politische Workshops und Themen-Werkstätten, wie auch Kombinationen aus diesen, können Jugendlichen als Diskussionsgrundlage vorgestellt werden.
Es gelte, das Gestaltungspotential junger Menschen bewusster wahrzunehmen, ihnen zu überlassen, welche Entscheidungsstrukturen für sie hilfreich und sinnvoll sind, um diese dann in die etablierten Entscheidungswege einzubinden. „Nur so können wir sicher stellen, dass wir einen sinnvollen und nachhaltigen Weg der Jugendbeteiligung gehen“, ist die einhellige Meinung der beiden Fraktionen. Junge Menschen wollen sie dort abholen, wo sie stehen, und ihnen eigene Chancen und Wege einräumen, sich aktiv einzubringen und gehört zu werden.
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