01.02.19 –
Für die Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz und Tiefbau am 7. Februar 2019 legt die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zwei Anträge zur Abstimmung vor.
Der erste Antrag möchte erreichen, dass die Stadt Melle bei der Gestaltung von Vorgärten beispielgebend und vorbildhaft vorangeht. Dazu sollen die Schotterbeete auf städtischem Grund, z.B. vor dem Schulamt am Engelgarten, so umgestaltet werden, dass sie den Zielen der biologischen Vielfalt entsprechen. Durch ergänzende Info-Tafeln könnte gezeigt werden, welche Möglichkeiten der ökologischen Bepflanzung bestehen. Da die Stadt selbst Eigentümer der Flächen ist, könnte sie hier – anders als bei den von der SPD geforderten baurechtlichen Gestaltungsvorschriften – sofort aktiv werden.
Außerdem solle in Zukunft auf Pflanzkübel verzichtet werden - oder zumindest der biologischen Vielfalt entsprechend bepflanzt werden. Die Pflege von Pflanzkübeln verursache unnötig hohe Kosten, die Kübel selbst hätten so gut wie keinen ökologischen Nutzen.
Der umweltpolitische Fraktionsspreche George Trenkler verweist in seiner Begründung darauf, dass sich die Stadt im Jahr 2018 dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ mit dem Ziel angeschlossen habe, die biologische Vielfalt und deren nachhaltige Nutzung in Melle zu schützen.
Im zweiten Antrag möchte die Fraktion der Grünen erreichen, dass das geklärte Abwasser der Meller Kläranlage auf multiresistente Keime, Antibiotika und Mikroplastik untersucht wird. Hierbei gehe es (noch) nicht um die Einrichtung einer vierten Reinigungsstufe, sondern zunächst um Erkenntnisgewinn. „Es sei bekannt, dass diese nur schwer herauszufilternden Stoffe im weiteren Verlauf ihrer „Reise“ ins Meer viele tierische Lebewesen und letztendlich auch den Menschen schädigen können“, betonte George Trenkler.
Damit schädliche Stoffe wie Mikroplastik erst gar nicht in das Abwasser gelangen, sollte die Stadt Melle zukünftig bei der Reinigung und Pflege städtischer Liegenschaften, bei Fahrzeugen und Verbrauchsmaterialien wie Handwaschmitteln auf Produkte verzichten, die Mikro-Plastik enthalten.
Schließlich könnte die Verwaltung die Meller Bevölkerung über die Belastung der Kläranlagen und der Umwelt durch problematische Stoffe informieren und Verhaltensänderungen anregen (z.B. keine Medikamente in der Toilette entsorgen).
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