„Sichere Schulwege“ in Buer

Zu Beginn des neuen Schuljahres machen Ortsrats-KandidatInnen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD aus Buer gemeinsam wieder aufmerksam auf die untragbaren Zustände, denen vor allem die jungen SchülerInnen auf ihrem Schulweg in Buer schon lange ausgesetzt sind.


„Da hilft nur eine deutlich sichtbare Aktion vor Ort – da muss man etwas tun, nicht nur diskutieren“, so Manfred Kloweit-Herrmann.


„Wir haben 3 ausgesprochen schwierige Situationen in Buer“, so Ursula Thöle-Ehlhardt, die Initiatorin der Aktion. Die Überquerungshilfe aus dem Siedlungsbereich Grönen Feld ist vollkommen unübersichtlich für die Kinder – zudem ist sie mit Büschen zugewachsen, so dass wartende Kinder gar nicht vom Verkehr wahrgenommen werden.


Auf der Osnabrücker Straße am Ortseingang fahren die Autos in der Regel mit überhöhter Geschwindigkeit in den Ort. Zudem ist durch die Straßenbiegung dieser Bereich sehr unübersichtlich. „An diese beiden Stellen gehört ein deutlich sichtbarer Zebrastreifen - am besten mit einem Blinklicht zu den Stoßzeiten!“


Seit ewigen Zeiten fordern Eltern zudem eine Druckampel an dem zentralen Ort des Straßenwechsels in Höhe des Verbrauchermarktes an der Barkhausener Straße. „Hier ist trotz der Umgehungsstraße ein unglaubliches Verkehrsaufkommen. Zudem wird der vorhandene Zebrastreifen durch einen enormen Einkaufsverkehr beim Bäcker direkt an der Überquerungshilfe, die Zufahrt zum Verbrauchermarkt und viele LKWs besonders für die Kleinen unübersichtlich und gefährlich. Hier muss was passieren!“


Seit dem ersten Schultag und auch in der kommenden Woche machen nun die politisch Aktiven von Bündnis 90/Die Grünen und SPD auf die Gefahrenstellen aufmerksam. Mit kreativen Plakaten und mit Umhängeschildern wie „Ich bin eine Fußgängerampel“ oder „Ich mache hier den Zebrastreifen“ geleiten sie die Kinder über die Straße und erinnern die Autofahrer und Passanten an die Verantwortung, die alle tragen.


„Und natürlich hoffen wir, dass dieses Thema - auch wenn in den vergangenen Jahren immer wieder Anläufe für eine Verbesserung der Situation unternommen wurden - wieder einmal in den Fokus der Öffentlichkeit, und auch der verantwortlichen Politiker, gerückt wird“, so die Aktiven.
 
(Ursula Thöle-Ehlhardt)